Skifahren

Prognosen für heute -7°C bis -3°C für Zermatt. Somit sind das ideale Wetterbedingungen um Skifahren zu gehen. Gesagt getan. Die Ticketpreise sind zwar hoch, jedoch lohnt sich der Kauf einer Mehrtageskarte schon ab 2 Tagen und da aufgrund des Schneefalls der letzten Tage endlich alle Lifte geöffnet wurden.

Somit begaben wir uns auf das Rothorn und fuhren den ganzen Tag lang die Pisten hinunter. Es standen fast keine Leute an und es verteilte sich gut. Nur wenn man gleichzeitig mit einer Skischule auf den Lift wollte, dauerte das Anstehen etwas länger, was aber in den Ferien eigentlich nicht stressen darf. Man sollte ja relaxed sein und die arbeitsfreie Zeit geniessen.

Am 1. Januar 2015 sind wir extra früh aufgestanden um die ersten auf der Piste zu sein. Die Gletscherpiste war mit Abstand die Beste. Und wir waren beinahe alleine unterwegs. Dieser Höhenflug an Emotionen hielt bis Mittag an. Danach waren auch die alkoholisierten Partygänger endlich erwacht und wollten Skifahren.

Da wir bis dahin schon einige Stunden Skifahren hinter uns hatten, gingen wir noch gemütlich Essen und querten anschliessend das ganze Skigebiet bis zur Sunegga. Es waren wieder mal zwei fantastische Tage im Schnee.

Tag im Schnee

Endlich, der Schnee ist da! Etwas zu spät für Weihnachten, aber genau richtig für die Weihnachtsferien. Somit konnte ich mit meinem Göttibub endlich in den Schnee. Er machte an diesem Tag seine ersten Versuche auf Skier und wurde in der selbstgebauten Rodelbahn zu Champion erkoren. Dies fand alles nicht etwa in 2000 Metern über Meer statt, sondern auf 581 Metern über Meer. Ein Schneemann darf natürlich auch nicht fehlen sowie eine Schneeballschlacht.

Ich habe den Tag sehr genossen und freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ich wieder was spannendes mit meinem Göttibub unternehmen kann.

Wanderferien in der Schweiz

Nach einem zweiwöchigen WK als Moderator musste ich wiederum den Kopf frei kriegen und gönnte mir noch eine Woche Ferien.

Wir machten uns auf ins Wallis und besuchten dort Familie. Zum einen meine Eltern und meine Schwester in Salgesch und zum anderen die Schwiegermutter in Zermatt. In Zermatt machten wir uns auf zu einer speziellen Bergwanderung. Der gesamte Wanderweg liegt über 2’800 Meter über Meer.

Start der Wanderung ist bei der Station „Trockener Steg“ und folgt dann dort einem Steinweg, der einem Informationen über das Gestein und Geschichten über die Gegend zu unterschiedlichen Zeiten.

Ich kann diesen Weg allen empfehlen, die eine karge Landschaft (beinahe Mondlandschaft) als Wanderung nicht ausschliessen. Nicht vergessen sollte man auf dieser Höhe Sonnencreme, Wasser und Regenschutz. Denn das Wetter kann sehr kurzfristig umschlagen.

Impressionen zur kargen Bergwanderung in Zermatt findest du hier.

Kroatien – wir kommen

Wie kommt man denn nun auf Kroatien? Ganz einfach: Man nehme den Abflughafen des Wohnortes und suche nach Feriendestinationen die von dort aus angeflogen werden und wo man noch nicht war. Et voila: Kroatien ist da!

Kurz nach dem Mittagessen war es an der Zeit sich Richtung Flugplatz Belp aufzumachen. Einfachste Möglichkeit um zum Flughafen Bern zu gelangen ist es, am Bahnhof Belp den Airport-Bus zu nehmen. Nach 10 Minuten ist man da.

Kurz noch auf Toilette, da man in 30 Minuten abfliegt und man muss noch über den Zoll auf internationalen Boden. Zwischen Toilette und Zoll liegen gerade mal 20 Schritte. Und schwubs war ich auf internationalem Boden.

Es war mein zweiter Flug mit einer Propeller-Linien-Maschine. Mein erster ging nach Island kurz nach dem  der Vulkan ausgebrochen war. Während des Fluges bekam jeder Gast noch ein iPad, das bei Skyworks zur Boardunterhaltung gehört.

Kroatien

Nach 2 Stunden Flugzeit kam ich in Krk an und wir bezogen den Mietwagen von sunny-cars. Damit machten wir uns anschliessend auf zum Hotel in Opatija. Die Reise ging anschliessend von Opatija nach Porec, Rovinj, Pula, Opatija, Rijeka, Baska zum Plitvizer Nationalpark nach Zadar, Sibenik bis nach Split.

Einige Impressionen findet ihr unter Meine Fotos.

Weihnachten in Belp

Da ist sie wieder. Die Zeit für die Familie. Die Weihnachtszeit.

Aufgrund des Erwerbs von Wohneigentum hatten meine Frau und ich uns das grösste Geschenk in diesem Jahr selbst gemacht. Daher war es an der Zeit, die ersten Kratzer und Schrammen in der neuen Wohnung zu machen.

Wir haben beschlossen, das Weihnachtsfest im Jahr 2013 in Belp zu feiern. Deswegen haben wir die Eltern am 24. Dezember und den Rest der Familie am 25. Dezember zu uns eingeladen. Am 25. waren wir zu zwölft und hatten zwei Nationen an einem Tisch. Brasilianer und Schweizer…

Es hat uns sehr viel Freude bereitet, diese Tage im Kreise der Familie zu geniessen. Ich freue mich schon auf nächste Weihnachten bei Sonnenschein.

Baustelle

Wenn ich mich an den Kauf des Stockwerkeigentums zurückerinnere, denke ich oft, wie lange es gedauert hat, bis es nun endlich so weit ist, bis man „etwas“ erkennt, dass aussieht wie Wohnung. Unsere Baustelle ist ja eine ziemlich grosse Baustelle, die ein ganzes Quartier in Belp aus dem Boden stampft. Von daher kann es sein, dass zwischen dem Bezug der ersten Häusern  bis zum Bezug der letzten Wohnungen bis zu einem Jahr vergehen können.

Nun, da die Tiefgarage fertiggestellt ist, nehmen die einzelnen Ziegel  endlich Form an und mit ein bisschen Vorstellungsvermögen, weiss man schon, wo was ist. Einiges kann man als Laie wirklich erst erkennen, wenn es fertiggestellt ist. Ich bin gespannt auf den Innenausbau der Wohnung, um zu sehen, ob die einzelnen Teile wie Parkett, Küchenabdeckung und Küchenmöbel zusammenspielen und ob die 15 x 15 cm Plättli die man ausgewählt hat auch zusammenpassen und das auf einer grossen Fläche.

Ich freue mich auf die baldige Fertigstellung. Im November 2014 soll es so weit sein, dass ich zum ersten Mal den Schlüssel der Wohnung in den Händen halten werde.

AI / GR / LU – Schweizer Reise

Nach über 30 Jahren in der Schweiz wohnhaft zu sein, gibt es immer noch einige Flecken in diesem Land, die man noch nicht gesehen hat. Zeit für eine Schweizer Reise. So fuhr ich ins Appenzell. Genau gesagt 3 km südlich von Appenzell auf dem Camping Eischen.

Appenzell wir kommen

Das kleine Städtchen Appenzell wirkte aufgrund der 500 Jahresfeier sehr renoviert, sauber und schön. Die Brauerei Locher ist ein Besuch Wert. Denn hier wird das beste Bier der Schweiz gebraut. Der Swiss Malt ist ein cremiger Whiskey.
Eine 7 km lange Wanderung stand anschliessend auf dem Programm. Von Wasserauen aus marschierte ich rund um den Seealpsee und anschliessend auf die Ebenalp. Glücklich und kaputt gönnte ich mir im Gasthaus Aescheri ein Appenzeller und einen Apfelkuchen. Ein unvergesslicher Ausblick nach der anstrengenden Wanderung machte die kleinen Wehwehchen wett.

Graubünden und Luzern

Danach machte ich einige Wanderungen rund um St. Moritz. Der einzige Unterschied zum Appenzell war, dass es hier abends nur 7 Grad hatte. Somit war das Campieren hier extrem. Deswegen verbrachte ich dann das Wochenende mit drei Hitzetagen in Horw.

Während der ganzen Tour habe ich 55 km zu Fuss, 23 km auf dem Rad und über 1000 km mit dem Auto zurückgelegt.
Hier gelangst du zu den Sommerferienfotos.

Skiferien Zermatt

Es schneit. Es schneit und es schneit immer noch. Wunderschön!
Die Welt wird wie aus Zauberhand mit einem Mantel aus Puderzucker zugedeckt und die störenden Geräusche von Autos, Autoreifen, Tram und Zug werden geschluckt. Die Zeit läuft etwas langsamer als man denkt. Oder sind es nur die Leute, die weniger schnell durch die Strassen huschen?

Ich geniesse die Zeit in Zermatt. Skifahren steht wenn immer möglich ganz oben auf dem Programm. Ab und zu zum Leidwesen meiner Schwiegermutter. Auf diesem Wege nochmals Dankeschön für die schönen Skiferien in der Casa „Berna“.
Einmal pro Jahr gehen wir während den Skiferien auch nach Italien. Man hat es ja bequem und es liegt nur eine Piste entfernt. Mmmhhh diese Pasta, ein Genuss!

Vielleicht treffen wir uns ja mal bei einem Kaffee im Hotel Cervo.

Tour de Suisse

Heute startet unsere kleine Tour de Suisse. Endlich eine Woche Ferien und dann eh noch bei wunderschönem Wetter.
Die Koffer sind gepackt, das Auto frisch gewartet, vollgetankt und los geht‘s. Ich fahre zu einigen Sehenswürdigkeiten, die ich mir auf meine Liste geschrieben habe. Diese Liste beinhaltet alle Sachen, die ich unbedingt einmal erlebt haben will. Hier ein kleiner Auszug:

Stell dir vor, diese kleine Liste, die du da siehst, habe ich in meiner Tour de Suisse durchgemacht. Das gab zum einen viele Kilometer und zum anderen traf ich auch viele Kollegen. Es ist doch immer schön, wenn man das Angenehme mit dem noch Angenehmeren verbinden kann.

Und hier einige Resultate der Liste: Ich habe ein paar neue Wanderschuhe, ein paar neue Shirts, bin nun sehr Energieeffizient unterwegs, weiss wofür Bio steht, wie ich die heimische Natur unterstützen kann und wie lecker die Brezeli bei Kambly wirklich sind.

Ich kann die vier ob genannten Punkte jedem empfehlen und so nebenbei auch ein Hotel namens Marina Lachen in Lachen (SZ). Psst Geheimtipp!

Norwegen

Endlich ist es so weit. Nach über einem Jahr Verspätung gehen wir nun nach Norwegen. Die Reise beginnt natürlich in Bern.
Mit dem Zug fahren wir bis nach Friedrichshafen. Hier einmal über die Schwelle des Flughafens gestolpert, ist man schon am beim Flugzeug, welches uns sicher nach Oslo fliegt. In Oslo glücklich angekommen, stürzen wir uns mitten ins Getümmel um nach unserem Hotel zu suchen. Endlich ist es da: Das Radisson Inn! Wir verbrachten hier zwei Nächte. Es war sehr schön, gemütlich und modern.

Anschliessend reisten wir von da aus mit einem gemieteten Auto durch das Land. Wir fuhren von Oslo über Heddal (wo übrigends die grösste Stabskirche steht) nach Dalen. Dort verbrachten wir die Nacht in einem Camping. Dalen ist der Anfang des Telemarkkanals. Den ganzen Weg, den wir mit dem Auto gefahren sind, kann man auch mit dem Schiff machen. Durch etliche Schleusen gewinnt man hierbei an Höhe.

Von Dalen fuhren wir anschliessend Richtung Süden nach Kristiansand. Hier verweilten wir drei Tage und besuchten den Zoo, Lillesand und das wunderschöne Städchen Mandal (Ferienregion der Norweger).

Von Kristiansand ging es dann nach Stavanger. Hier bereiteten wir uns auf den Aufstieg zum Preikestolen vor. Das ist ein wunderschöner Tagesausflug, der sich auf jeden Fall lohnt. Nach den 4 – 5 Stunden Marsch ist man hingegen richtig kaputt und ist froh, wenn man wieder im Hotel angekommen ist.

Anschliessend ging‘s auf nach Bergen. Diese farbenfrohe Stadt hat es uns angetan. Ein weiterer Besuch ist bereits geplant.
Von Bergen aus Besuchten wir ein paar Kollegen, die in Geilo (ausgesprochen: Jeilo) leben. Dieser kleine Ort ist ein bekannter Winterskiort. Kein Wunder hatte es auch im Juni immer noch ein wenig Schnee. Wir wurden sehr herzlich begrüsst, so dass der Schnee schnell vergessen war.

Nach zwei wunderbaren Tagen bei Freunden begaben wir uns auf zu ein bisschen Winterspiele-Atmosphäre. Genau, Lillehammer stand auf der Route. Es ist schon beeindruckend wie wenig ein Skispringer sieht, wenn er ganz oben auf der Schanze steht.

Danach ging‘s wieder zurück nach Oslo, wo wir dann noch zwei Tage blieben bis zum Rückflug in die Schweiz.

Damit du dir ein Bild darüber machen kannst, hier einige Fotos.